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Herzwürmer
(Dirofilaria immitis)

Dieses
Bild zeigt das Herz eines Hundes, das massiv
von Herzwürmern (Dirofilaria immitis) befallen
ist.

Schon ein einziger Stich einer infizierten Stechmücke
genügt, um die winzigen Larven in den Körper
einzuschleusen. Von dort wandern sie bis ins
Herz und in die Lungengefäße, wo
sie sich zu langen, fadenförmigen Würmern
entwickeln.
Die Erkrankung verläuft schleichend: Anfangs
zeigt der Hund kaum Symptome, später kommt
es zu Husten, Erschöpfung und Gewichtsverlust.
Unbehandelt führt die Infektion zu schwerer
Herzschwäche, Atemnot und Organschäden,
die tödlich enden können.
Risikogebiete liegen weltweit in warmen Regionen.
In Europa ist besonders der Mittelmeerraum betroffen,
Spanien, Portugal, Italien, Südfrankreich,
Griechenland, Türkei, Kroatien, aber auch
Osteuropa mit Ländern wie Ungarn, Rumänien,
Serbien, Bulgarien und der Slowakei.
Nördlich der Alpen wurden bisher vor allem
importierte Fälle beschrieben, doch durch
wärmere Sommer und eingeschleppte Hunde
haben sich die Überträgermücken
mittlerweile auch dort etabliert.
Der Entwicklungszyklus macht die Rolle der Mücke
deutlich:
Sie nimmt winzige Mikrofilarien beim Stich eines
infizierten Hundes auf. In ihrem Körper
reifen die Larven zu einem infektiösen
Stadium heran, das sie beim nächsten Stich
wieder an ein Säugetier weitergibt.
Im Hund entwickeln sich die Larven zunächst
in Haut und Muskulatur, später in den Lungengefäßen
zu adulten Würmern, die bis zu 30 cm lang
werden können.
Nach 69 Monaten setzen die Weibchen erneut
Larven ins Blut frei ab diesem Zeitpunkt
kann der Hund selbst wieder Mücken infizieren.
Doch Stechmücken übertragen nicht
nur Dirofilaria immitis. Mit Dirofilaria repens
verbreiten sie zudem den Erreger der kutane
Filariose, die auch für den Menschen gefährlich
werden kann.


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